Title:

HTML/Internet

Description:  INTERNET. Unter dem Begriff Internet versteht man im allgemeinen das World Wide Web welches als Informationsnetzwerk dient.
Author:Bas Van Wylick
deutsch
  
ISBN: 346456150X   ISBN: 346456150X   ISBN: 346456150X   ISBN: 346456150X 
 
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HTML/INTERNET

INTERNET:
Unter dem Begriff Internet versteht man im allgemeinen das World Wide Web welches als Informationsnetzwerk dient. Um die vorhandenen Informationen so weit wie möglich zugänglich zu machen, basiert das WWW auf drei grundlegenden Funktionen:

  1. Einer einheitlichen Bezeichnung zur Adressierung und somit zur Erreichbarkeit der Informationen, den URLs (Uniform Resource Locator)

Über die URL wird im Internet die Adressierung jeder verfügbaren Information realisiert. Sie dienen der Kennzeichnung von Verbindungen zu einem anderen Dokument oder einer Datei und dem Verbinden mit einer externen Stilvorlage oder Skriptdatei. Mit URLs werden Texte, Bilder, Objekte und Applets in Seiten eingebunden sowie Definitionen für anklickbare Grafiken (image maps). Mit Hilfe von URLs wird die Übergabe von Formularen und die Einbindung von einzelnen Unterfenstern (Frames) ermöglicht. Auch zur Angabe einer externen Referenz oder zur Einbindung von Metadaten zur Beschreibung eines Dokuments benötigt man URLs.
Bei URLs sind – bis auf die Rechneradresse – offiziell Groß- und Kleinschreibung zu beachten. Es gilt im allgemeinen folgender Syntax:

ZUGRIFFSART://HOST:PORT/PFAD/DATEINAME(#SPRUNGMARKE)

Die Zugriffsart bezieht sich auf das zu verwendende Protokoll oder den benutzten Dienst:

http – Hypertext Transfer Protocoll
ftp – File Transfer Protocoll
news – News-Dienst (Protokoll heißt hier NNTP)
mailto – Email-Dienst (Protokoll heißt hier SMTP)

Host bezeichnet den jeweiligen Server, der den entsprechenden Dienst bedient, wobei der Port (virtueller Kanal eines Servers) eine zusätzliche Bestimmung dafür sein kann.

Der Pfad teilt den Dateipfad auf dem entsprechenden Server mit, auf dem sich die Datei – z.B. die entsprechende HTML-Seite – befindet.

Mit der Sprungmarke kann man noch zusätzlich eine bestimmte Stelle innerhalb eines HTML-Dokuments genauer spezifizieren.

  1. Die zweite grundlegende Komponente des WWW sind Transportprotokolle, um die Daten an den durch URLs beschriebenen Adressen auch bewegen zu können, z.B. HTTP.

Das Hyper Text Transfer Protocoll ist das WWW-eigene Protokoll in der Familie der Internet Protokolle. Der Kommunikationsablauf in HTTP sieht z.B. für eine einzelne Dokumentenanforderung folgendermaßen aus:

Ein HTTP-Client baut eine Verbindung zum HTTP-Server über dessen TCP-Port auf (Standard ist 80). Dann sendet der Client einen Request an den Server.

Der HTTP-Server sendet eine Response als Antwort, die [meistens] ein gewünschtes Dokument enthält. Danach baut der Server die Verbindung ab.

  1. Das dritte Element des WWW stellt eine auf Hypertext basierende Navigationshilfe durch die vorhandenen Informationsressourcen dar, z.B. HTML.

Die Hypertext Markup Language ist die WWW-eigene Dokumentensprache, definiert als ein Dokumententyp der Structured Generalized Markup Language (SGML). Sie wird verwendet, um Dokumente im Hypertext-Format darstellen zu können, Grafiken und andere Multimedia-Elemente einzubinden und Hyperlinks, Verweise auf andere Dokumente, einzubauen. Das Grundprinzip von HTML ist die Festlegung der Struktur eines Dokuments, nicht seines konkreten Aussehens. Dadurch können die Dokumente software- und betriebssystemunabhängig übertragen und dargestellt werden.

Unterschiedliche Verbindungsmöglichkeiten:
Um sich ins Netz einzuloggen muss man zuerst eine Verbindung zu einem Internet Service Provider (ISP) herstellen. Es gibt viele verschiedene Verbindungsmöglichkeiten:

Übertragungsart
Modem
ISDN
Satellit
x-DSL
Funknetz
TV-Kabelnetz
Stromnetz
Ballonplattform
Glasfaserkabel in Abwasserrohren
Maximal mögliche Geschwindigkeit (Downstream)*
56 Kbit/s
64 Kbit/s - 128 Kbit/s mit Kanalbündelung
60 Mbit/s
52 Mbit/s**
30 Mbit/s
38 Mbit/s
4 Mbit/s***
45 Mbit/s
2,4 Gigabit/s

*Bei einigen Techniken steht noch nicht fest, ob sich die Geschwindigkeit vielleicht über das angegebene Maximum noch steigern lässt.
**Abhängig von der Entfernung zur nächsten Vermittlungsstelle und von der Technik. ADSL zum Beispiel schafft maximal 8 Mbit/s.
***In den USA sind mehrere Gigabit bis !Exobit! geplant. Ob dies auch in Deutschland verwirklicht werden wird, steht noch nicht fest.
Quelle: http://www.onlinekosten.de

HTML:

1. Das HTML-Grundgerüst
Ein HTML 4.0-Dokument besteht grundsätzlich aus drei Teilen: einer Zeile mit der Versions-Information, einem beschreibenden Kopfteil und dem Dokumentkörper, der die eigentlichen Dokumentendaten enthält.

<!DOCTYPE HTML PUBLIC „-//W3C//DTD HTML 4.0//EN“>

<html>

<head>

<title> Titel </title>

Beschreibende Elemente

</head>

<body>

Inhalt der Seite

</body>

</html>

Dabei wird der Versions-Informationsteil heutzutage oftmals vernachlässigt da die modernen Browser (IE 4/5, Netscape 4.x, Opera 3.x) diese automatisch erkennen und zuordnen.

HEAD
Der Kopf eines HTML-Dokuments enthält alle Informationen über das betreffende Dokument welche für Server, Browser, User und Suchmaschinen von Belang sind.

TITLE
Innerhalb des HEAD-Tags kommt auch der Titel der Seite ausgedrückt durch das TITLE-Tag.

<TITLE> string </TITLE>

Jedes HTML Dokument muß und darf höchstens einen Titel haben, welcher von jedem Browser erkannt und separat dargestellt wird. Außerdem dient der Titel zur Bezeichnung von Bookmark-Einträgen. Innerhalb des TITLE-Tags dürfen Zeichenketten inkl. Sonderzeichen (z.B.©) verwendet werden.

2. Weitere Elemente innerhalb des HEAD-Tags:
Die folgenden Elemente werden zur Strukturierung der Web-Seite und zur Klassifizierung durch Suchmaschinen verwendet.
Zwischenbemerkung: Alle Variablen müssen in “Anführungszeichen“ angegeben werden!

META
Die META-Tags dienen zur Angabe von Information für Server und Suchmaschinen
Bsp.:

<META NAME=“
Generator
“ CONTENT=“ Inhalt “>

Author


Description


Keywords


Die für die Suchmaschinen interessanten Attribute sind: Author, Description, Keywords und Copyright.
Bei Keywords werden die jeweiligen Begriffe durch Komma und Leerzeichen getrennt.

BASE
Mit dem BASE-Tag wird die Basis-URL des Dokuments angegeben. Hiermit lassen sich relative Links eindeutig festlegen. Z.B. wenn man beim Link nur angibt “framerechts.htm“ anstatt von “http://www.irgendwo.de/framerechts.htm“ .

BGSOUND
Das BGSOUND-Tag ermöglicht das abspielen von Hintergrundmusik welche als Datei auf dem Server im *.WAV , *.AU oder *.MID vorliegen muß. Hierbei ist die Nutzung vom MIDI Format am geläufigsten da dieses die geringste Platzmenge beansprucht und somit am kürzesten lädt.

<BGSOUND SRC=url LOOP=n>

STYLE
Mit dem STYLE-Tag kann man Stilvorlagen für das vorliegende Dokument definieren. D.h. man kann für alle Objekte einer bestimmten Eigenschaft (z.B. Link) das Aussehen bzw. Verhalten festlegen ohne dass man die Veränderungen zu jedem einzelnen Objekt-Tag dazu schreibt.

Bsp.:
<style type=text/css>
<!--
A:link {text-decoration: none}
A:visited {text-decoration: none}
A:hover {text-decoration:underline, bold, italic}
-->
</style>

Um nicht jedesmal bei allen Dokumenten der Website den STYLE-Tag erneut eingeben zu müssen, kann man sich auch auf ein externes Style-sheet beziehen:

<link rel="stylesheet" href="stylesheetbeispiel.css">

welches dann z.B. so aussehen würde:

body { font-family: "Trebuchet MS", Arial; background-color: #000000; cursor: crosshair; font-size: 10pt}
a { font-family: Verdana, Arial; text-decoration: none; color: #FFFFFF; font-weight: bold; cursor: ne-resize;
font-size: 10pt}
td { font-size: 10pt}
a:hover { color: #C0C0C0}




BODY
Mit dem BODY-Tag wird der Hauptteil eines HTML-Dokuments markiert. Hier findet sich der eigentliche Text, aber auch Inhalte wie Hyperlinks, Grafiken, Multimedia usw., d.h. alles außer dem Dokumentenkopf.

<BODY> inhalt </BODY>

Innerhalb des BODY-Tags gibt es die Möglichkeit zusätzlicher Attribute:
  • BACKGROUND=url
Gibt die Adresse eines Hintergrundbildes an.

  • BGCOLOR=#rrggbb
Gibt die Hintergrundfarbe des HTML Dokumentes an.

  • TEXT=#rrggbb
Gibt die Schriftfarbe an.

  • LINK=#rrggbb
  • VLINK=#rrggbb
  • ALINK=#rrggbb
Farben von neuem Link, besuchtem Link und aktivem Link.

  • BGPROPERTIES=FIXED
Gibt an, dass es sich beim Hintergrundbild um ein “Wasserzeichen“ handelt, d.h. der Hintergrund rollt nicht mit. Funktioniert nur bei IE!

  • LEFTMARGIN=n / TOPMARGIN=n
Gibt den linken/oberen Rand in Pixel an. IE!

  • ONLOAD=script
Das ONLOAD-Ereignis findet dann statt, wenn der Browser ein Dokument vollständig geladen hat. Bei einem Frameset-Dokument findet das Ereignis statt, wenn alle zugehörigen Frames geladen wurden. Daraufhin wird das angegebene Skript ausgeführt.

  • ONUNLOAD=script
Dasselbe wie beim ONLOAD-Ereignis, nur erst beim vollständigen Austreten aus der Seite.


3. Verknüpfungsmöglichkeiten:
Das WWW basiert auf dem Prinzip der Verknüpfungen durch gegenseitige Verweise mehrerer Dokumente und Dateien untereinander.

A
Das Anker-Tag ist das Bindeglied zwischen den unterschiedlichsten Dokumenten. Die durch das A-Tag eingebundenen Objekte können durch den User ausgewählt werden, um somit zur entsprechenden Datei an dem angegebenen Ort zu gelangen.

<A HREF=url> objekt </A>

Bsp.:

HTTP: <a href=“http://www.yahoo.com“>Yahoo!</a>
EMAIL: <a href="mailto:billgates@microsoft.com?subject=Mail for you!">E-mail</a>

Attribute:
  • HREF=url
Bezeichnet das Zieldokument auf das der Anker verweist.

  • NAME=string
Dieses Attribut wird für Sprungmarken benutzt, um innerhalb eines Dokuments direkt an eine bestimmte Stelle zu geraten.
Sprungmarke erstellen: <A NAME=“sprungmarke“> </A>
Link zu Sprungmarke: <A HREF=“#sprungmarke“> </A>
  • TARGET=string
Mit Target kann man das Zielfenster/-frame des Links festlegen.
Z.B. TARGET=“_top“ bewirkt dass ein neues Fenster geöffnet wird.

  • ONCLICK=script
Bei den Attributen ONCLICK, ONDBCLICK, ONMOUSEDOWN, ONMOUSEUP, ONMOUSEMOVE, ONMOUSEOUT, ONKEYPRESS, ONKEYDOWN, ONKEYUP werden, wenn über dem markierten Element das in dem Attribut steckende Ereignis ausgeführt wird, das dazu angegebene Skript ausgeführt welches vorher definiert wurde.


LINK
Mit dem LINK-Tag werden beliebige Medienunabhängige Kennzeichen von Dokumenten verknüpft. Man braucht dieses nur ein Mal zu machen und verweist dann in unterschiedlichen auf diese eine externe Datei. Vorteil: Ersparung von Zeit und Speicherplatz.

<LINK REL=attribut HREF=url> siehe STYLE.

4. Absätze und Abschnitte:

DIV
Das DIV-Tag dient zur Struktrierung der HTML-Seite.

<DIV ALIGN=left | right | center> </DIV>

Attribute:
  • ALIGN=left | right | center
Mit dem ALIGN Attribut wird die Lage der Objekte im Dokument festgelegt,
d.h. left – linksbündig , right – rechtsbündig , center – zentriert

  • TITLE=string
Mit dem TITLE Attribut weist man dem markierten Element zusätzliche Informationen zu. Diese werden vom Browser gezeigt, sobald der Mauszeiger über dem Element befindet.

HR
Das HR-Tag trennt Abschnitte eines Dokuments durch Zeichnen einer horizontalen Linie.

<HR ALIGN=left | right | center SIZE=n WIDTH=n>

Attribute:
  • COLOR=color
Das Attribut COLOR legt die Farbe des Balkens fest. Sie setzt sich aus Hexadezimalwerten für die drei Farbkomponenten Rot, Grün und Blau zusammen, denen ein Doppelkreuz vorangestellt wird.
Da jedem Farbwert zwei Ziffern zur Verfügung stehen, kann man 256 verschiedene Werte pro Farbe angeben. Alternativ kann man einen Festgelegten Farbnamen angeben, welches aber mit sorgfalt geschehen sollte, da unterschiedliche Browser die Farben unterschiedlich auffassen.

  • WIDTH=n
Die Breite des Balkens kann man entweder in Pixel angeben, oder in Prozent, indem man eine Zahl zwischen 0-100 angibt mit angeschlossenem % Zeichen.


Einschub: Die Angabe der Farbwerte

#RRGGBB

Diese Zeichenkette steht für einen hexadezimalen Farbwert. Er setzt sich zusammen aus Werten zwischen 00 und FF jeweils für die Grundfarben Rot, Grün, Blau. In dieser hexadezimalen Form müssen Farbwerte immer mit einem vorangestellten # eingegeben werden. Zudem muß eine solche Angabe auch in Anführungszeichen eingebettet sein.
Als Alternative dazu gibt es festgelegte Farbbezeichnungen welche aus der Windows-Farbpalette entnommen sind und von sowohl IE als auch Netscape erkannt werden:

Aqua=“#00FFFF“
Black=“#000000“
Blue=“#0000FF“
Fuchsia=“#FF00FF“
Gray=“#808080“
Green=“#008000“
Lime=“#00FF00“
Maroon=“#800000“
Navy=“#000080“
Olive=“#808000“
Purple=“#800080“
Red=“#FF0000“
Teal=“#008080“
Silver=“#C0C0C0“
White=“#FFFFFF“
Yellow=“#FFFF00“

Weiter gibt es noch 100 von Netscape festgelegte Farben.

MARQUEE
Das MARQUEE-Tag läßt einen solch markierten Text über das Browser-Fenster scrollen.

<MARQUEE ALIGN=top | middle | bottom BEHAVIOUR=type BGCOLOR=color DIRECTION=dir HEIGHT=n LOOP=n WIDTH=n>

  • BEHAVIOUR=type
Type: SCROLL – läßt die Schrift von einer Seite reinkommen und zur anderen Seite komplett rausrollen.
Type: SLIDE – läßt die Schrift von einer Seite reinkommen und sie dann anhalten, sobald er die andere Seite berührt.
Type: ALTERNATE – läßt die Schrift von einer Seite reinkommen und sie dann wie ein Flummi zurückstoßen, sobald sie die andere Seite erreicht hat.

  • DIRECTION=left | right
Gibt die Richtung, in die der Text laufen soll, an.

  • LOOP=n
Gibt die Anzahl der Wiederholungen an. Bei n=-1 oder LOOP=INFINITE wird der Text unendlich oft wiederholt.

P
Mit dem P-Tag kann man Absätze markieren. Nach einem mit P markierten Absatz wird als nächste Zeile automatisch eine Leerzeile eingefügt. Dies kann man unterdrücken mit dem BR-Tag.

<P> </P>


5. Textauszeichnungen

ADDRESS
Mit dem ADDRESS-Tag werden auf besondere Weise Adressen, Signaturen, Autorenkennungen, Kontaktadressen u.ä. dargestellt. Die so markierten Information werden meist eingerückt und Kursiv dargestellt.

BR
Mit dem P-Tag erzwingt man einen Zeilenumbruch an angegebener stelle.
<BR>

NOBR
Dermaßen markierter Text wird auf keinen Fall umbrochen.
<NOBR> </NOBR>
DL
Mit DL kennzeichnet man den Beginn bzw. das Ende von Glossaren.

<DL> </DL>

DT
Mit DT wird ein Begriff innerhalb eines Glossars markiert, dessen Definition oder Erklärung durch mit DD markierten Text dargestellt wird.

<DT> </DT>

DD
Das DD-Tag benutzt man zur Beschreibung oder Einleitung eines Glossarbegriffs, welchen man mit der DT-Markierung gekennzeichnet hat. Normalerweise wird mit DD markierter Text eine Zeile unter der DT-Markierung eingerückt dargestellt.

<DD> </DD>

Hx
Das Header-Tag dient zur Markierung von Text in einer bestimmten Größe. Üblicherweise werden H-Tags für Überschriften verwendet. Für x steht ein Wert zwischen 1 und 6 wobei 1 die größte und 6 die kleinste Schrift ist.

<Hx> </Hx>

OL
Das OL-Tag markiert den Beginn einer numerierten Liste. Die einzelnen Listenelemente markiert man dann mit dem LI-Tag, die daraufhin in durchnumerierten Zeilen erscheinen.

<OL> ... <LI> </LI> ... </OL>

  • TYPE=1 | a | A | i | I
Mit dem Attribut TYPE bestimmt man das Erscheinungsbild der Numerierung, dabei bedeutet:
1 – Arabische Ziffern (Voreinstellung) (1, 2, 3, ...)
a – Alphanumerische Kleinschreibung (a, b, c, ...)
A – Alphanumerische Großschreibung (A, B, C, ...)
i – Römische Ziffern in Kleinschreibung (i, ii, iii, iv, ...)
I – Römische Ziffern in Großschreibung (I, II, III, IV, ...)

  • START=n
Hiermit wird der Beginn der Liste gekennzeichnet.

UL
Das UL-Tag markiert den Beginn einer nicht numerierten Liste. Die einzelnen Listenelemente markiert man dann mit dem LI-Tag, die daraufhin in gekennzeichneten Zeilen erscheinen.

<UL> ... <LI> </LI> ... </UL>

  • TYPE=disc | square | circle
Das Aufzählungssymbol wird hiermit bestimmt.


6. Logische Textauszeichnungen
Die folgenden Tags geben dem Inhalt der Seite mehr Gewicht, indem sie die markiert Textstellen anders darstellen als den Rest.

CITE
Das CITE-Tag wird für kürzere Zitate benutzt. Normalerweise wird es kursiv dargestellt.

<CITE> </CITE>


CODE
Mit dem CODE-Tag wird der markierte Text in einer nicht proportionalen Schriftart dargestellt.

<CODE> </CODE>

DFN
Mit dem DFN-Tag ausgezeichneter Text (Definitionen), wird in kursiver Schrift dargestellt.

<DFN> </DFN>

EM
Die Markierung EM wird benutzt, um eine Betonung bzw. eine allgemeine Hervorhebung darzustellen.
Der markierte Text wird kursiv dargestellt.

<EM> </EM>

Weitere Betonungs- und Hervorhebungstags:
KBD
SAMP
STRONG
VAR

7. Physische Textauszeichnungen:
Physische Textauszeichnungen werden verwendet, wenn man als Autor das Aussehen des damit markierten Textes explizit vorgeben möchte.

B
Mit dem Bold-Tag markierter Text sollte in fett dargestellt werden.

<B> </B>

BIG
Die Markierung BIG soll Browser veranlassen, den so ausgezeichneten Text in einer größeren Schriftart darzustellen. Eine Alternative bietet das STYLE-Tag Mit dem Attribut Font-Size an.

<BIG> </BIG>

I
Mit dem I-Tag soll Text kursiv dargestellt werden.
<I> </I>

S
Das S-Tag soll durchgestrichenen Text darstellen.

<S> </S>

SMALL
Mit SMALL soll der markierte Text kleiner dargestellt werden.

<SMALL> </SMALL>

SUB
SUB-markierte Texte sollen tiefer gestellt werden, es bietet sich also für eine mathematische Schreibweise hervorragend an.

<SUB> </SUB>

SUP
SUP-markierte Texte sollen höher gestellt werden, es bietet sich also für eine mathematische Schreibweise hervorragend an.

<SUP> </SUP>
TT
Mit dem TT-Tag wird eine nichtproportionale Schriftart benutzt, um den markierten Text ähnlich wie in Schreibmaschinenschrift aussehen zu lassen.

<TT> </TT>

U
Das U-Tag unterstreicht markierten Text.

<U> </U>


8. Schrift und Größe

BASEFONT
Mit Basefont kann man die Größe der Standardschrift (1-7) eines Dokuments bestimmen.

<BASEFONT SIZE=n FACE=name COLOR=color>

  • FACE=name
Man kann eine Liste von Schriftarten angeben, falls der erste nicht auf dem Usercomputer gefunden wird, wird der zweite genommen usw.

FONT
Hiermit wird der Zeichensatz eines Text festgelegt.

<FONT SIZE=n FACE=name COLOR=color>

9. Grafik
Das optische Erscheinungsbild im WWW wird nicht nur durch den Einsatz der Typographie, sondern vor allem durch Grafik erzielt.

IMG
Mit dem IMAGE-Tag bindet man sogenannte Inline-Images, also Grafiken, in ein HTML-Dokument ein.

<IMG SRC=url>

  • SRC=url
Mit SRC wird in absoluter oder relativer URL-Angabe der Ort der entsprechenden Grafik-Datei angegeben.

  • ALT=string
Das ALT-Attribut beinhaltet einen alternativen Text, der ausgegeben werden sollte, sofern die Grafikdatei aus irgendeinem Grund nicht angezeigt werden kann. Der Text soll keine Beschreibung der Grafik darstellen, sondern die Bedeutung der jeweiligen Grafik ersetzen können. Auch wenn die Grafik angezeigt wird, ist es ein praktisches Hilfsmittel, da der Text, wenn man mit dem Mauszeiger über die Grafik rollt, in einem Pop-Up Kasten angezeigt wird.

  • BORDER=n
Mit dem BORDER-Attribut wird ein Rand um die jeweilige Grafik zu ziehen.

AREA
Mit dem AREA-Tag definiert man die einzelnen verweissensitiven Flächen innerhalb einer Imagemap(MAP).

<AREA Attribute>

  • SHAPE=rect | circle | poly
Viereck, Kreis, Vieleck




  • COORDS=string
Die Koordinaten werden wie folgt angegeben:
Viereck: x1 (linke obere Ecke, Pixel von links)
y1 (linke obere Ecke, Pixel von oben)
x2 (rechte untere Ecke, Pixel von links)
y2 (rechte untere Ecke, Pixel von oben)
Kreis: x (Mittelpunkt, Pixel von links)
y (Mittelpunkt, Pixel von oben)
r (Radius in Pixel)
Vieleck: Definition mit x1, y1 bis xn, yn
x (Pixel einer Ecke von links)
y (Pixel einer Ecke von oben)

  • ALT=string
Siehe IMG

  • TARGET=string
Siehe A

  • ACCESSKEY=string
Mit dem Attribut ACCESSKEY ermöglicht man eine Tastatursteuerung für das betreffende Element. Der Wert ist ein einzelnes beliebiges Zeichen aus dem Zeichensatz des zugehörigen Dokuments.

MAP
Im MAP-Tag definiert man die Verbindungen zwischen Teilen einer Imagemap und zugehörigen Hypertextlinks. Jede einzelne der auswählbaren Flächen sollte mit einem AREA-Tag innerhalb des MAP-Tags definiert sein.

<MAP NAME=string> </MAP>


10. Tabellen
Tabellen sind das führende Stilmittel in HTML. Ob zerstückelte Riesengrafiken in Imagemap-Form pixelgenau zu Text gesetzt werden sollen oder andere Layout-Tricks zum Zuge kommen, meist werden diese optische Stilmittel mit Tabellen realisiert. Aber natürlich werden Tabellen auch einfach zum eigentlichen Zweck, nämlich der tabellarischen Präsentation von Informationen benutzt.

TABLE
Das TABLE-Tag setzt man zur Markierung einer Tabelle ein, die aus mit TR markierten Tabellenzeilen und mit TH bzw. TD markierten Zellen bestehen kann.

<TABLE> </TABLE>

  • BORDER=n
Das Attribut BORDER bewirkt, dass die Tabelle mit Begrenzungslinien mit einer Dicke von n Pixeln dargestellt wird.

  • WIDTH=n | p%
Mit dem Attribut WIDTH bestimmt man die Breite der Tabelle in Pixeln oder in Prozent des gesamten Anzeigefensters.

  • BACKGROUND=url
Hiermit kann ein Hintergrundbild eingebunden werden.

  • BGCOLOR=color
Hintergrundfarbe der Tabelle.

  • BORDERCOLOR=color
Dieses Attribut gibt die Farbe des Rahmens an.

  • BORDERCOLORDARK=color
Gibt die dunkle Farbe an, die beim Zeichnen eines 3D-Rahmens verwendet werden soll.

  • BORDERCOLORLIGHT=color
Gibt die helle Farbe an, die beim Zeichnen eines 3D-Rahmens verwendet werden soll.

TR
Das TR-Tag dient der Markierung von Tabellenzeilen.

<TR> </TR>

  • ALIGN=left |right | center
  • BGCOLOR=color
  • BORDERCOLOR=color

TD
Das TD-Tag dient der Markierung einzelner Datenzellen innerhalb einer Tabelle.

<TD> </TD>

  • WIDTH=n | p%
  • HEIGHT=n | p%

11. Frames
Man kann eine HTML-Seite unterteilen in mehreren verschiedenen HTML-Seiten, die alle gleichzeitig angezeigt werden. Dieses erreicht man mit Hilfe von Frames. Frames dienen z.B. hervorragend dazu, eine Web-Site interne Navigationsleiste in das Webangebot aufzunehmen, damit der User nicht lange umherscrollen muß, um ein gewünschtes Dokument zu finden.

FRAMESET
Das FRAMESET-Tag dient dazu, sämtliche FRAME- und NOFRAMES-Tags zu einer Gruppe zu vereinen.

<FRAMESET FRAMEBORDER=1 | 0 FRAMESPACING=spacing> </FRAMESET>

  • FRAMEBORDER=1 | 0
Bei 1 zeichnet dieses Attribut einen dreidimensionalen Rahmen um dem Frage, bei 0 nicht.
  • COLS=n | p% , n | p% ...
Mit dem Attribut COLS bestimmt man die Spalten des Fensters und deren Breiten.
  • ROWS=n | p% , n | p% ...
Mit dem Attribut ROWS bestimmt man die Zeilen des Fensters und deren Höhen.

FRAME
Das FRAME-Tag definiert ein einzelnes Fenster innerhalb des Browser-Fensters. Dieses Frame kann zu einem ganzen Frameset gehören.

<FRAME FRAMEBORDER=1 | 0>

  • NAME=string
Gibt dem Frame einen Namen, damit man von anderen Frames auf diesem zugreifen kann.
  • SRC=url
Gibt den Quellpfad des Inhalts an.

NOFRAMES
Das Tag NOFRAMES dient dazu, Alternativtext zu kennzeichnen, der in dem Falle angezeigt wird, dass Browser, die keine Frames unterstützen, auch etwas anzeigen können.

<NOFRAMES> inhalt </NOFRAMES>

  
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Thorsten H. Krebs
Siehe auch:
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Cal: Textbook (Diesterwegs Neusprachliche …
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